Ich hatte lange Zeit eine Microsoft Lifecam HD-3000 als einzige Webcam. Dann kam Corona, Homeoffice und Kontakteinschränkungen. Die Webcam der ThinkPads sind aber wirklich schlecht und der Winkel nie ideal, wenn man mit einem externen Monitor arbeitet. Wo sonst Audio bei Discord reichte, wollte man gerne auch die Personen mal wieder sehen und alle möglichen Leute fragen auch wegen Webcams.
Die Microsoft Webcam ist schon wirklich viele Jahre alt und war teilweise für 20 Euro zu haben. Plötzlich lagen die Preise bei 40-60 Euro. Viel zu viel für die Qualität, die die Webcam liefert, war meine Einschätzung. Logitech Webcams waren noch viel stärker im Preis gestiegen. Es gab noch Webcams für 20-30 Euro, die auch HD liefern sollten. Mit Rabatt dachte ich, könne man da nicht viel falsch machen. Doch die Webcams hatten am Ende doch einige Probleme:
- Defekte Zeilen im Sensor
- Schlechte Farbdarstellung
- Mittelmässige Schärfe
- Zwar kippbar aber nicht drehbar (also schnell eine eigene Halterung dafür gedruckt)
- Zu wenig Weitwinkel beim Objektiv
Was ich noch liegen hatte, war eine ganz brauchbare IP Kamera. Aber da die nur per Ethernet angeschlossen werden können, ja keine alternative zu einer Webcam.. oder?
Doch! Windows kann auch ONVIF IP Kameras nun einbinden und diese als normale Kamera nutzen. In der Kamera-App, in Skype und allgemein.
Man muss unter den Geräten einfach ein neues hinzufügen und kann dort nach IP Kameras suchen lassen. Wie hier beschrieben.
Gut geeignet für Meetingräume oder auch wenn man größere fest installierte Dinge präsentieren möchte. Durch S- oder C-Mount sind Objektive auch austauschbar.
Am Ende kommt nun aber eine teurere Microsoft Webcam zum Einsatz. Wenn das Bild der alten und der neuen Webcam nebeneinander sieht, ist der 60 Euro Unterschied wirklich deutlich zu sehen und man hat auch wieder mehr Weitwinkel.
Im Homeoffice bin ich faul. Ich will da entspannt arbeiten und so viel schaffen. Ich hab keine Lust mich da noch groß mit dem ganzen Drumherum zu kümmern. Da würde ich am Liebsten alles zu 100% automatisieren. Der erste Schritt ist nun die Heizung. Ich will nicht morgens hoch und abends runter regeln. Wenn ich lüfte will ich auch nicht ganz runter drehen müssen. Ein Grund dafür ist, dass der Heizkörper unter einer Dachschrägen ist und man immer sehr gebückt dahin gehen muss und er Thermostat in der Ausrichtung auch noch sehr schlecht zu lesen ist.
Ich hab mit für ein Thermostat mit DECT-Anbindung von AVM entschieden. Das Fritz!DECT 301. Einmal weil wir eine Fritzbox und DECT für die Telefone schon nutzen und weil man doch relativ einfach und genau die Zeiten über die Fritzbox steuern kann ohne noch eine extra App nutzen zu müssen. Das Home-Office ist für den Versuch ideal, da die Nutzungszeiten sehr genau definiert sind. Es soll etwas vorher warm werden und etwas nach Feierabend wieder kühler werden (falls dann doch mal eine Überstunde ansteht). Zur Mittagszeit in der Pause kann es auch ruhig kühler werden. Natürlich wird es nicht sofort kalt, also wird wohl zu Mittag nicht mehr geheizt aber die Temperatur nur minimal zu der Zeit sinken.
Die bis zu 30% Kostenersparnis sehe eher sehr skeptisch. Aber eine geringe Kostenersparnis erhoffe ich mir dann doch.
Wenn man sich die Nachrichten und entsprechende Magazine im TV ansieht (ich sage nur das N in RTL steht für Niveau) hat man das Gefühl die Kinder und Jugendlichen wären gerade um deren Lebensinhalt betrogen worden. Alles was sie lieben und tun wollen ist gerade durch Corona nicht mehr möglich... weil.. die Schulen sind geschlossen. Es scheint kein höheres Ziel mehr zu geben als die Schulen wieder zu öffnen. War noch Ende letzten Jahres ein Inzidenzwert über 30 was schlimmes und über 50 schon eine Katastrophe ist heute ein Wert von 100 schon ideal um alles wieder zu öffnen. Das der Handel ächzt, der lokale Einzelhandel, weil sie sich das Tempo in dem alle Pleite machen etwas erhöht hat und der Online-Handel, weil die mit ihren neuen Projekten und den Arbeitspensum nach kommen, ist man gerade gewohnt. Aber nun springen die Schulen in die selbe Kerbe. Denk doch mal einer an die Kinder!
Ich weiß nicht was mit den Kindern geschehen ist. Früher war vor dem PC, der Konsole, etc sitzen jetzt nicht so schlimm. Man hat per ICQ und Email kommuniziert und hatte auch entsprechende Online-Plattformen. Niemand saß weinend zu hause, weil man nicht in die Schule konnte. Sich zu hause Dinge beizubringen, war auch nicht gerade selten. Das was einen interessierte hat man sowie so nie in der Schule gelernt. QBasic, Turbo Pascal, C und Delphi... das gab es nicht wirklich in der Schule und wenn man damit in der Schule zu tun hatte nicht weil man es dort gelernt hatte sondern weil man es schon konnte. Werden die Kinder vorgeschoben? Klar. Warum? Weil man seine Schwächen dann nicht offenbaren muss. Remote-Learning. Das ist ein Thema mit dem man sich zum Glück nicht mehr beschäftigen muss, weil es gibt ja Impfstoffe. Im Sommer war Corona ja auch schon vorbei und man musste sich deswegen nicht mehr damit beschäftigen. Falls einen jetzt der Impfstoff wieder das Argument kaputt macht, bleibt ja noch das Leiden der Kinder und da darf man ja nicht widersprechen.
Jetzt wird darüber gejammert, dass die Kinder zu viel mit dem Internet zu tun haben und das wäre ja gefährlich. Ganz moderne Ansichten... Niemand hat einen Plan und es wird damit reagiert, dass man in den Angriff geht und alles nieder macht, was zeigen könnte, das die Schule gerade total abgehängt ist. In der Arbeitswelt ist innerhalb von nicht mal einen Jahr Home-Office schon zu einem Standard geworden. Die meisten würden nie wieder einen Arbeitgeber nehmen, wo Homeoffice nicht, wenn auch nur 1-2 Tage pro Woche, nicht möglich ist bzw. abgelehnt wird. Also die Arbeitswelt macht gerade riesige Schritte nach vorne. Die Schule soll die Kinder auf die Arbeitswelt auch vorbereiten. Genu das passiert gerade nicht mehr. Die Arbeitswelt geht nach vorne und die Schule versucht jedes Stolpern nach vorne im Keim zu ersticken. Das hat nichts mit den Lehrern zu tun. Schon Anfang der 2000er hätten einige Leherer gerne umfassende Plattformen im Internet gehabt.
Die Plattformen kommen langsam. Aber mehr Kapazitäten und Rewrites des Codes scheinen wohl zu viel verlangt zu sein. Warum bezahlt man keine Entwickler die sich an den Projekten beteiligen und damit alle voran bringen? Eine brauchbare und skalierbare Lernplattform wäre etwas womit sich Deutschland hervor tun könnte. In der Schule könnte Oberstufen-Kurse Plugins dafür entwickeln und damit ein Ökosystem schaffen, dass sich selbst weiter entwickelt. Self-enablement der Schulen.
Ich bin sehr gespannt, ob wirklich bis zum bitteren Ende versucht wird nichts zu tun und wann endlich mal Konzepte für die Zukunft vorgelegt werden. Die 90er sind vorbei und die Zukunft kam jetzt ("leider") schneller als viele gedacht haben.
Ich war ja immer sehr mit meinem Fujitsu Monitor zufrieden. 1920x1200 und alle möglichen Anschlüsse.. eben ein Profimonitor, was man allein schon am Gewicht merkte. Wurde mir von meiner Frau vermacht, nachdem sie zusammen mit ihrem neuen PC auch zwei neue Displays bekam.
Aber ein 1600x1050 und ein 1920x1200 Monitor passen einfach nicht zusammen.
Also habe ich die notebookswieneu.de 20% WM-Aktion genutzt und mir 2 Thinkvision LT2423 gegönnt. Mit ~140 EUR für 2 FullHD 24" Displays wirklich ein gutes Geschäft gemacht und es sieht auch einfach auf dem Schreibtisch sehr viel besser aus.
Sollte Deutschland morgen nochmal gewinnen, kommen vielleicht dich noch mal eine oder zwei 2TB HDDs für die QNAP TS-120 dazu.. mal gucken.
* Wenn mehrere gleiche im Listing auftauchen.. das liegt an den verschiedenen Garantie-Laufzeiten
Als ich heute den Ort der Ruhe und Besinnung aufsuchte, kamen mir Gedanken zu einem modernen und auf Effizient ausgelegtes Arbeitszeitmodel. Es geht dabei darum die wirklich produktiven Zeiten eines Mitarbeiter möglich gut zu nutzen und die weniger produktiven Zeiten dafür zu nutzen, neue Energie für die anderen Zeiten zu sammeln.
Ich gehe dabei davon aus, dass ein Mitarbeiter nicht 8h mit voller Produktivität arbeiten kann, und diese Verteilung der produktiven Zeit der 80/20 Regel folgt. Also kann man auf die Zeit mit der 20% Leistung auch verzichten und sie dem Mitarbeiter schenken. Die dadurch gewonnene Zeit wird sich dann hoffentlich in mehr Motivation und Energie in der 80% Zeit niederschlagen.
Arbeitszeit: 7:30 - 18:00
Kernzeit: 10:00 - 15:00
Pausenzeiten: nach Gesetzlichen Regelungen oder länger (nach eigenem Ermessen)
Stunden pro Tag: 6,5h
Mögliche persönliche Überstunden: max 5 x 6,5h (übrige verfallen zum Monatsende)
Angeordnete Überstunden: verfallen nie
Urlaub: Halbe Tage sind möglich (Überlappende Zeiten (wenn man bei einem halben Tag nur 2h eher geht) werden als persönliche Überstunden angerechnet)
Homeoffice: 1 Tag pro Woche oder zusätzliche nach Absprache (wegen Handwerkern, kranken Kindern und so...)
Zeiten werden immer gestempelt und auch die Sekunde genau erfasst. Zeiterfassungen für Projekte erfolgt außerhalb und zusätzlich zur normalen Arbeitszeiterfassung.
Ich glaube es könnte so funktionieren, ohne groß produktive Arbeitszeit einbüßen zu müssen. Dafür dann aber mit mehr Leistung der Mitarbeiter in der kürzeren Zeit.
Der nächste Schritt wäre den Overhead zu minimieren, damit man die kurze Zeit besser ausnutzen kann.
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